Interdisziplinäre Massagetechniken

Interdisziplinäre Massagetechniken

Kurzinfo

In diesem Kurs werden Massagetechniken vermittelt, die therapeutisch auf Haltungsherausforderungen einwirken. Spannungszunahmen im Muskelgewebe führen automatisch zu Bewegungseinschränkungen. An und für sich bewegliche Elemente, so wie sie unsere Gelenke darstellen, können durch hypertone Muskeln zu unphysiologisch stehenden oder tragenden Säulen werden. Entzündliche Prozesse und Arthrosen sind dann oft deren Konsequenz. Sichtbar wird dies schon im Vorfeld durch Haltungsbesonderheiten. 

Mit verschiedensten medizinischen Massagetechniken nehmen wir Einfluss auf den Spannungshaushalt des Muskelgewebes, um diesen wieder anpassungsfähiger werden zu lassen. In diesem Kurs werden praxiserprobte fortgeschrittene Massagetechniken zusammen mit kompakter Anatomie vermittelt, um ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis und somit bessere therapeutische Resultate zu erzielen. 

Beschreibung

Wenn wir verstehen, wie sich klinische Anatomie und Pathophysiologie auf unsere Patienten auswirken, können wir die geeigneten Entscheidungen treffen, welche Massagetechniken bestmöglich wirken. Muss die erhöhte Spannung abgebaut werden, oder handelt es sich um eine Schutzhaltung? Wenn ja, wie ist dann die weitere Vorgehensweise? Sie erfahren es im Unterricht.

Was bewirkt den eigentlichen Heilungsprozess? Ist es die Kenntnis der Anatomie oder ist es der gezielte Einsatz unserer Hände, die mit der menschlichen Anatomie in Kontakt treten? Bei unseren Teilnehmenden erfahren wir immer wieder, dass eine fortwährende Vertiefung der Kenntnisse anatomischer Strukturen die Qualität und die Sicherheit der behandelnden Hände ungemein verbessert und somit die Hände belehrt. Emotional warmherzige Hände des Therapeuten geben der nonverbalen Kommunikation mit dem Patienten dann den zusätzlichen positiven Behandlungscharakter. 

Ziele

  • Weiterentwicklung klassischer medizinischer Massage

Inhalte

  • Verschiedenste Statik-Veränderungen der Wirbelsäule wie Hyperlordosen und Hyperkyphosen
  • Anteriorisierte- und Posteriorisierte Beckenkippungen
  • Behandlung der Übergänge zwischen Rippen und Brustbein (costosternale Zone)
  • Behandlung der Übergänge im Bereich der Sterno-Clavikulargelenke
  • Behandlung der Übergänge im Bereich des Schultergelenks (Acromio-Clavikulargelenk)
  • Verbindungsstrukturen zwischen Schulterblatt und Rippen sowie zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule

Methodik

  • In diesem Kurs werden praxiserprobte fortgeschrittene Massagetechniken zusammen mit kompakter Anatomie vermittelt, um ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis und somit bessere therapeutische Resultate zu erzielen.

Kursleitung

Christian Müller, Med. Masseur

Kursvoraussetzungen

Dieser Kurs richtet sich an Med.Masseure, Physiotherapeuten und Heilpraktiker. Andere auf Anfrage. 

Kursabschluss

Alle Teilnehmenden erhalten nach abgeschlossenem Kurs eine Kursbestätigung.

Kurskosten

CHF 430.-

Anmeldebedingungen

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Bei Unterbelegung behalten wir uns vor die Fortbildung abzusagen.

Für die Teilnahme gilt die Reihenfolge der Eingänge


Zur Anmeldung



Kursdauer

14Zeitstunden

Kursdaten / Zeiten

1. Tag: Montag 22.10.18, 09.00– 17.00 Uhr

 

2. Tag: Dienstag 23.10.18, 09.00– 17.00 Uhr

Kursort / Veranstalter

Lageplan

Kurskosten

CHF 430